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Baukosten nach DIN 276

Klarfink Studio · Baukostencontrolling

Budget, Aufträge und Ist-Kosten im Zusammenhang.

Wenn sich Aufträge, Rechnungen und erwartete Restkosten ändern, brauchst du einen gemeinsamen Kostenstand. Klarfink Studio hilft dir, Baukosten mit einer an DIN 276 orientierten, anpassbaren Kostengliederung zu planen und zu verfolgen.

Für Projektentwickler, Immobilienverantwortliche und Projektleitungen – lokal auf deinem Windows-PC.

Einmaliger Kauf · Deutschsprachige Store-Ausgabe · Windows 10/11, x64

Das Produkt in knapp einer Minute

So sieht Kostensteuerung in Klarfink Studio aus.

Echte Programmansichten mit fiktiven Schulungsdaten. Das Video ist ohne Ton verständlich und zeigt ein anderes Schulungsprojekt als das Rechenbeispiel unten.

Videoinhalt als Text lesen

Die zentrale Arbeitsliste führt zu den jeweiligen Vorgängen. In der Endkostenprognose werden Budget, Ist-Kosten, Verpflichtungen und Endkosten gemeinsam betrachtet. Eine Rechnung lässt sich einer Kostengruppe zuordnen und im Prüf- und Freigabeprozess verfolgen. Bereits bezahlte Rechnungen können mit tatsächlichem Zahldatum nacherfasst werden. Die Windows-Anwendung arbeitet mit einem lokalen Datenbestand und bietet Sicherungen.

Kosten früh einordnen.

Gliedere das Budget nach Kostenbereichen und ordne die zugehörigen Aufträge und Rechnungen zu.

Den nächsten Schritt finden.

Bearbeite die Daten, Unterlagen und Prüfschritte direkt im jeweiligen Vorgang der zentralen Arbeitsliste.

Prognose und Zahlung trennen.

Verfolge geprüfte Rechnungen und erwartete Endkosten. Halte den tatsächlichen Zahlungsstand gesondert fest.

Ein konkretes Rechenbeispiel

Modernisierung: 120.000 € Budget für zwei Kostenbereiche.

Du modernisierst ein fiktives Gebäude. Für diese vereinfachte Teilbetrachtung verwendest du die Kostengruppen 300 – Bauwerk – Baukonstruktionen und 400 – Bauwerk – Technische Anlagen. Andere Kostengruppen sind hier nicht enthalten; die Tabelle stellt deshalb keine vollständigen Gesamtprojektkosten dar.

Alle Zahlen sind frei gewählte Beispielwerte, keine Baupreisempfehlung. Alle Beträge sind brutto und beziehen sich auf denselben Stichtag und Leistungsumfang.

Fiktive Teilbetrachtung: KG 300 und 400 · Beträge in Euro
Kostenstand KG 300 KG 400 Summe
Planbudget 90.000 30.000 120.000
Auftragsvolumen insgesamt 60.000 20.000 80.000
Geprüfte Ist-Kosten aus diesen Aufträgen 24.000 8.000 32.000
Verbleibende Auftragsanteile nach geprüften Rechnungen 36.000 12.000 48.000
Noch nicht beauftragte Restleistungen 20.000 5.000 25.000
Zusätzliche Risikovorsorge 4.000 1.000 5.000
Endkostenprognose 84.000 26.000 110.000

Die Rechnung hinter der Prognose

32.000 € geprüfte Ist-Kosten + 48.000 € offene Auftragsanteile + 25.000 € noch nicht beauftragte Restleistungen + 5.000 € Risikovorsorge

= 110.000 € erwartete Endkosten

Gegenüber dem Planbudget von 120.000 € bleiben rechnerisch 10.000 € Spielraum. Das Auftragsvolumen von 80.000 € enthält die bereits abgerechneten 32.000 € – du addierst es deshalb nicht nochmals vollständig zu den Ist-Kosten.

Das Beispiel setzt voraus, dass jede Rechnung genau einem passenden Auftrag zugeordnet ist. Restleistungen und Risiken überschneiden sich nicht mit den beauftragten Beträgen. Die Aussagekraft einer Prognose hängt von vollständigen und aktuellen Eingaben ab.

Vom Kostenplan zur nachvollziehbaren Rechnung.

  1. Kostengliederung und Budget festlegen. Nutze die DIN-276-Vorlage als Ausgangspunkt und passe die Kostenbereiche an dein Projekt an. Halte Stichtag und Betragsbasis einheitlich.
  2. Aufträge und Rechnungen zuordnen. Bearbeite die zugehörigen Daten, Dokumente, Prüfungen und Freigaben im jeweiligen Vorgang.
  3. Bereits bezahlte Rechnungen nacherfassen. Kennzeichne sie als nacherfasst, dokumentiere das tatsächliche Zahldatum und bestätige die Prüf- und Freigabeangaben nachvollziehbar.
  4. Restkosten und Risiken fortschreiben. Vergleiche Planbudget und Endkostenprognose. Aktualisiere den Kostenstand, wenn sich Leistungen oder Erwartungen ändern.

Eine ausführlichere Einführung findest du im Leitfaden zur Kostenkontrolle im Immobilienprojekt.

Fragen zu DIN 276 und zur Windows-Ausgabe.

Was bringt eine Kostengliederung nach DIN 276?

Sie schafft eine gemeinsame Struktur für die Zuordnung und Betrachtung von Kosten. In Klarfink Studio dient eine anpassbare Vorlage als Ausgangspunkt. Den vollständigen Projektumfang und die fachlich richtige Zuordnung legst du für dein Vorhaben fest.

Sind Ist-Kosten automatisch bezahlte Rechnungen?

Nein. Geprüfte Ist-Kosten und der Zahlungsstand beschreiben verschiedene Sachverhalte. Eine geprüfte Rechnung kann noch offen sein; ein tatsächliches Zahldatum dokumentiert die erfolgte Zahlung.

Ist eine Cloud-Lösung im Store-Kauf enthalten?

Die Store-Ausgabe ist die lokale Windows-Anwendung mit eigener Laufzeit und Datenbank. Cloud-Hosting und ein gemeinsamer Hostserver sind nicht enthalten. Es gibt keine automatische Synchronisierung mit dem Klarfink-Portal.

Welche Voraussetzungen gelten?

Windows 10 ab Version 2004 (Build 19041) oder Windows 11 auf einem x64-PC. Die Store-Ausgabe hat eine deutschsprachige Bedienoberfläche. Für Erwerb und Download benötigst du eine Internetverbindung. Preis und Kaufbedingungen findest du im Microsoft Store.

Dein nächster Schritt

Deinen Kostenstand gemeinsam betrachten.

Sieh dir Klarfink Studio für Windows im Microsoft Store an. Wenn du die Abläufe vorab selbst kennenlernen möchtest, kannst du einen persönlichen Zugang zur separaten Browser-Demo mit fiktiven Daten anfragen.

Weitere Produktinformationen: Klarfink Studio auf Klarfink.

Fachlicher Bezug: DIN 276:2018-12 – Kosten im Bauwesen. Diese Seite erläutert ein vereinfachtes Anwendungsbeispiel und gibt keinen Normvolltext wieder.

Stand: 26. Oktober 2026 · Beispiele und Schulungsdaten sind fiktiv.